Definition, Bedeutung & Anagramme | Deutsch Wort AFAR


AFAR

Definitionen von AFAR

  1. kuschitische Sprache, die vorwiegend in Äthiopien, Eritrea und Dschibuti vom gleichnamigen Volk gesprochen wird
  2. Angehöriger eines Nomadenvolks im Nordosten Afrikas

1

Anzahl der Buchstaben

4

Ist Palindrom

Nein

2
AR
FA

3

30

12
AA
AAR
AR
ARA
FA
FR
RA
RAA
RAF
RFA


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Beispiele für die Verwendung von AFAR in einem Satz

  • Das helle Blau ist die traditionelle Farbe der (somalischen) Issa, Grün repräsentiert die traditionelle Farbe der (einst streng islamischen) Afar.
  • Sie leben vorwiegend in der Küstenebene am Roten Meer und am Rand des Hochlandes in den heutigen eritreischen Verwaltungsregionen Semienawi Kayih Bahri und Debubawi Kayih Bahri, daneben auch in anderen Teilen Eritreas (insbesondere Gash-Barka) und im Norden Äthiopiens in den Regionen Tigray sowie Afar.
  • Entsprechende Bemühungen werden vom Institut des Langues de Djibouti, dem Bildungsministerium von Eritrea und dem Afar Language Studies & Enrichment Center in Äthiopien unterstützt.
  • Die Afar (auch bekannt unter den Fremdbezeichnungen Danakil und Adal) sind ein nomadisches Volk, das im sogenannten Afar-Dreieck im Osten Eritreas, im Nordosten Äthiopiens und in Dschibuti lebt.
  • Die Titularnation und Mehrheit der Bevölkerung stellen die Afar, die auch im angrenzenden Eritrea und Dschibuti leben.
  • Allerdings hat die ITC auch den Wunsch nach einer autonomen turkmenischen Region geäußert, die sich von Tal Afar bis quer nach Kirkuk und darüber hinaus ziehen soll.
  • Die Grenzen einzelner Bundesstaaten wurden entlang von Sprachgrenzen gezogen und hier dienen die regionalen Sprachen Oromo, Tigrinya, Somali, Afar und Harari als Arbeitssprache der Behörden; Amharisch ist neben der Region Amhara auch in den ethnisch und sprachlich gemischten Regionen Gambela, Benishangul-Gumuz und in der Region der südlichen Nationen, Nationalitäten und Völker Arbeitssprache.
  • Es umfasste etwa ganz Eritrea, Somaliland (Nordsomalia) und Dschibuti sowie die äthiopischen Regionen Denakil (Danakil-Somalia), Afar, Ogaden und Harar – eine den christlichen Königen Abessiniens und äthiopischen Muslimen gleichermaßen „heilige“ Stadt, heute Zentrum des Islams in Äthiopien.
  • Das Saho steht in den jeweiligen Grenzgebieten im Kontakt mit dem eng verwandten Afar, mit Tigrinya und Tigre.
  • Zudem sind die Revolutionäre Demokratische Einheitsfront der Afar (ARDUF/Uguugumo), die Ethiopian Democratic Union – Tehadiso (EDU Tehadiso), die Gesamtäthiopische Sozialistische Bewegung (MEISON), die Ethiopian National United Front (ENUF), die Ethiopian People Federal Democratic Unity Party (HIBREHIZB), die Äthiopische Revolutionäre Volkspartei (IHAPA), die Gambela People’s United Democratic Front (GPUDF), die Oromo People’s Liberation Organization (OPLO – IBSO) und die Tigrean Alliance for Democracy (TAND) der Koalition beigetreten.
  • Darüber hinaus wurde „Sidama“ auch als Sammelbegriff für sämtliche Völker der kuschitischen Sprachgruppe in Äthiopien mit Ausnahme der Oromo, Somali und Afar gebraucht.
  • Die weiteren Unterteilungen in Woredas und Kebeles sind verschiedentlich – oftmals im Kontext lokaler Machtkämpfe – geändert worden, zudem sind die Grenzgebiete zu den Regionen Oromia und Afar umstritten.
  • Im von Frankreich kolonialisierten Dschibuti (bis 1967 Französische Somaliküste, danach Französisches Afar- und Issa-Territorium genannt) gab es ebenfalls Spannungen zwischen Issa und Afar, denn die Issa strebten den Anschluss an das seit 1960 unabhängige Somalia (Groß-Somalia), während die meisten Afar den Verbleib bei Frankreich vorzogen.
  • Die Afar tauschen traditionell das Salz gegen durra (Sorghumhirse) von den äthiopischen Hochlandbauern.
  • In Ostafrika kombinieren heute noch folgende Ethnien ihre Viehzucht mit der Bewirtschaftung des Trockenlandes: Somali, Afar, Beja, Rendille und Gabbra (die als spezialisierte Kamelzüchter gelten), die Rinder und Kleinvieh haltenden Turkana, Pokot, Massai und Samburu, die Nuer, Dinka und Toposa im Sudan; in Äthiopien die Dasenech, Mursi, und Omoro; die ugandischen Karimojong, Jie und Teso und in Tansania die Parakuyu und Tatoga.
  • Ihm lagen Spannungen zwischen den beiden Volksgruppen des Landes, den Issa-Somali und den Afar, zugrunde: Die von den Issa dominierte Partei RPP regierte Dschibuti seit der Unabhängigkeit 1977 als Einparteienstaat, in dem sich viele Afar marginalisiert fühlten.
  • In den 2020er-Jahren sind es circa 20 Sprachen: neben Arabisch, Englisch und Französisch für Asien Türkisch, Hebräisch, Persisch/Dari, Paschtu, Urdu und Indonesisch, für Afrika Afar, Amharisch, Somali, Swahili, Hausa und Fulfulde, für Europa Deutsch, Italienisch, Albanisch und Russisch sowie für Südamerika Portugiesisch und Spanisch.
  • Als Aschinow jedoch keine französische Flagge neben der russischen auf dem Fort hissen wollte und andeutete, dass er lediglich die Herrschaft des lokalen Stammesführers der Danakil (Afar), des Sultans Mohammed Leita von Tadjoura, anerkenne, protestierte Frankreich bei der russischen Regierung.
  • Manche Eritreer hielten Dahalik auch für einen arabischen Dialekt, und viele Sprecher der Sprache betrachteten sie selbst als Mischsprache aus Tigre, Afar und Arabisch.
  • Die Revolutionäre Demokratische Einheitsfront der Afar (Afar: ´Qafar Uguugumoh Demokrasiyyoh Inkiinoh Fooca (Abkürzung Uguugumo), auch bekannt als Uguguma oder Ugogomo; ; , abgekürzt ARDUF) ist eine 1993 gegründete bewaffnete Oppositionsgruppe und zugleich eine legale politische Partei in der Afar-Region, einer ethnisch basierten Region in Äthiopien.


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