Definition & Bedeutung | Deutsch Wort ALLODE
ALLODE
Definitionen von ALLODE
- Dativ Singular des Substantivs Allod
- Nominativ Plural des Substantivs Allod
- Genitiv Plural des Substantivs Allod
- Akkusativ Plural des Substantivs Allod
Anzahl der Buchstaben
6
Ist Palindrom
Nein
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Beispiele für die Verwendung von ALLODE in einem Satz
- Durch seine zweite Ehe (1229–1243) mit Agnes von Meranien, die riesige Gebiete in Krain und der Windischen Mark und Allode um Neuburg am unteren Inn als Mitgift eingebracht hatte, fühlte er sich berechtigt, sich 1232 Dominus Carniolae (Herr von Krain) zu nennen.
- Allode konnten frei vererbt werden, auch an Töchter, während Lehen beim Aussterben einer Familie im Mannesstamm an den Lehnsherrn zurückfielen.
- die Herrschaften Marburg, Radkersburg und Tüffer (Gebiet um Laško an der unteren Sann und an der Save) als Allode inklusive Ministerialen in den Marken an der Drau und an der Sann (in der heute zu Slowenien gehörenden Untersteiermark); zu Tüffer gehörten auch Sachsenfeld/Žalec, Sachsenwart und Hochenegg/Vojnik, die Burgen Klausenstein und Freudenegg sowie das Amt Ratschach/Radeče in Krain.
- Im Winter 1270/71 wurde Graf Ulrich von König Ottokar die Witwe Herzog Ulrichs, Agnes von Baden-Österreich, als Ehefrau zugeteilt; sie musste zugunsten Ottokars auf ihre babenbergischen Allode und sogar auf das spanheimische Witwengut verzichten; auch Graf Ulrich musste seine niederösterreichische Grafschaft Pernegg sowie die Stadt Drosendorf und weitere Güter an Ottokar abtreten.
- Die noch vorhandenen Lehen sowie der Allodialbesitz verblieben den Pallavicini, doch hatten sich diese in zahlreiche Zweige aufgesplittert – und wenn einer im Mannesstamm erlosch, zog die herzogliche Kammer in Parma das jeweilige Mannlehen als erledigt ein, während die Allode in weiblicher Linie weitervererbt wurden; beides ließ den Besitz zusammenschmelzen.
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