Definition, Bedeutung & Synonyme | Deutsch Wort ANTISEMIT
ANTISEMIT
Definitionen von ANTISEMIT
- jemand, der feindlich gegenüber den Juden, dem Judentum eingestellt ist; Hasser von Juden und Judentum
Anzahl der Buchstaben
9
Ist Palindrom
Nein
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Beispiele für die Verwendung von ANTISEMIT in einem Satz
- Obwohl als „entarteter Künstler“ verfemt, war er Rassist, Antisemit und überzeugter Anhänger des Nationalsozialismus.
- Bonsels war ein bekennender Antisemit und äußerte 1933 seine Zustimmung zur Nazi-Politik gegen Juden; in einem weit verbreiteten Zeitungsartikel („NSDAP und Judentum“) nannte er die Juden „einen tödlichen Feind“, der „die Kultur vergifte“.
- Broder tritt er in der von Regisseur und Filmproduzenten Joachim Schroeder realisierten TV-Dokumentation Der ewige Antisemit auf.
- Sein Vater Paul Schneider-Esleben heiratete 1946 die nach NS-Diktion „halbjüdische“ Schriftstellerin Evamaria, was sein Vater als Antisemit und treuer Nationalsozialist nicht erfahren durfte.
- Er galt als charismatisches Genie und größter Schauspieler seiner Zeit mit unglaublicher Verwandlungskunst, war jedoch Antisemit und infolge seiner Nähe zum Nationalsozialismus als Person sehr umstritten.
- Da der Antisemit Cayhall, ein Mitglied des Ku-Klux-Klan in vierter Generation, die Liberalität seines Enkels verachtet und daher jegliche Hilfe verweigert, wird Hall die Verteidigung bis zur Unmöglichkeit erschwert.
- Göth war bereits während seiner Jugendzeit Sympathisant rechtsnationaler Kreise und bekennender Antisemit.
- Der Vater Erwin Julius Wickert (1888–1982) war Beamter und ein überzeugter Nationalsozialist und Antisemit, Er hatte 1952 das Familienwappen in die Deutsche Wappenrolle immatrikulieren lassen.
- Weitere Anteile hielten Sebottendorfs Schwester Dora Kunze, der Antisemit und völkische Ideologe Gottfried Feder, Geschäftsführer Franz Xaver Eder und der Münchener Papierfabrikant Theodor Heuß.
- Ein bekannter Antisemit, Max Liebermann von Sonnenberg, der 1884 mehrfach im Schützenhof aufgetreten war, zog mit seiner Rede bis zu 3000 Zuschauer an.
- Trotz seiner zahlreichen, bereits in den 1920er Jahren publizierten antijüdischen Gedichte wird von Politikern abgestritten, dass er Antisemit war.
- Lange vor der NS-Machtergreifung in Deutschland setzte er als fanatischer Antisemit erstmals 1921 in seiner Sektion Austria und in der Folge im gesamten Deutschen und Österreichischen Alpenverein den Arierparagraphen durch.
- Nicht weniger war er ein Antisemit, der die Juden in Ungarn für ein „allerorten eingewurzeltes schädliches Unkraut“ hielt.
- Anders als Joyce war Mosley nie ein ausgewiesener Antisemit, sondern zog es vor, lediglich anti-jüdische Gefühle als zweckdienliches politisches Werkzeug zu nutzen.
- Carr selbst behauptete, kein Antisemit zu sein, sondern glaubte, der Antisemitismus sei eine weitere Machenschaft der Illuminaten, denen Sergej Nilus, ein früher Herausgeber der Protokolle, unwissentlich in die Hände gespielt habe.
- Jörg Lanz von Liebenfels (1874–1954), Geistlicher, Okkultist, Hochstapler, Rassentheoretiker und Antisemit.
- Während seiner gesamten Tätigkeit in Polen zeigte Lasch sich als erbarmungsloser Antisemit, der antijüdische Maßnahmen aus eigenem Antrieb und mit großer Grausamkeit durchführte.
- Er galt als wortgewaltiger Antisemit seiner Zeit, der vor allem mit seiner Hetzschrift Der Talmudjude von 1871 hervortrat.
- Seine Verurteilung der NS-Verbrechen seien zu vage und daher nutzlos gewesen und Pius habe auch deswegen die Verbrechen an Juden nicht schärfer verurteilt, weil er selbst Antisemit gewesen sei.
- In den Wahlkämpfen hatte er ähnlich wie der hessische Antisemit Otto Böckel „gegen Junker und Juden“ agitiert.
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