Definition, Bedeutung, Synonyme & Anagramme | Deutsch Wort GESTE
GESTE
Definitionen von GESTE
- bildhaftes oder konventionelles Zeichen durch Bewegungen der Hände, Arme, Schultern, Fingern, des Kopfes, Gesichts, Oberkörpers und bestimmten Fingerkonfigurationen zwecks Kommunikation, oft nur einzeln ausgeführt gleichwertig einer Interjektion oder satzähnlich angereiht
- die Rede begleitende Ausdrucksbewegung
- symbolträchtige Handlung, sinnbildhaftes Zeichen oder zeichenhafte Mitteilung, die (als unverbindliche Höflichkeitsformel) etwas indirekt ausdrücken soll
- bestimmte Aktionen auslösende Bewegung mit einer Maus, einem stiftbasierten Eingabegerät oder (auf berührungsempfindlichen Bildschirmen) mit den Fingern
Anzahl der Buchstaben
5
Ist Palindrom
Nein
Suche nach GESTE mit:
Beispiele für die Verwendung von GESTE in einem Satz
- Ein Segenszeichen ist in den Religionen eine Geste und/oder ein Gegenstand, der die lebensfördernde Nähe von göttlicher Macht anzeigen oder bewirken soll.
- Der Gruß, die Begrüßungsformel, Begrüßungsfloskel, Abschiedsformel und Abschiedsfloskel, ist eine formalisierte oder ritualisierte Geste, Floskel oder ein anderes Ausdrucksmittel zum Einleiten bzw.
- Vor allem wegen dieser Geste wurde Berggruen im Jahr 2004 in einem Festakt, an dem zahlreiche Prominente teilnahmen, zum Ehrenbürger Berlins ernannt.
- Als Stinkefinger bezeichnet man umgangssprachlich eine häufig als obszön aufgefasste Geste, bei der eine mehr oder weniger geschlossene Hand mit ausgestrecktem Mittelfinger einer Person oder einer Gruppe entgegengestreckt wird.
- „Rübchen schaben“ ist eine absprechende Geste, nämlich das vor allem bei Kindern noch anzutreffende Ausätschen durch Gegeneinanderreiben der aus der Faust ausgestreckten Zeigefinger.
- Amager ist in der dänischen Umgangssprache eine Interjektion, die eine Art Schwur ausdrückt: „Kannst du schwören, dass du das nicht warst?“ – „Amager!“ (Wirklich! Ernsthaft!) – verbunden mit der Geste einer ausgestreckten Hand, die den Kehlkopf streift.
- Im übertragenen Sinn wird der Begriff abfällig für jemanden verwendet, der sich mit großer Geste lächerlich macht.
- Diese Geste wurde am Wiener Kongress nicht vergessen und brachte dem Stand Basel unter gewissen Bedingungen die Einverleibung der neun katholischen Dörfer des Birsecks.
- Ungeachtet dieser Geste blieb die Rivalität im Rennen, aber auch außerhalb, indem vor allem Merckx den mental eher fragilen Ocaña auch psychologisch befehdete.
- Es dürfte sich bei dieser Bezeichnung allerdings mehr um eine Geste gehandelt haben, denn de facto lag die Hoheit des Münzwesens einzig und allein beim Kaiser.
- Diese noble Geste und die liberale Welt an der Universität machten auf den schüchternen Tennyson großen Eindruck.
- Das Achselzucken (Schulterzucken) ist eine Geste, bei der beide Schultern angehoben und nach unterschiedlich langer Verzögerung wieder abgesenkt werden.
- Der kroatische Präsident Stjepan Mesić dankte für die faire Geste und bat am selben Tag ebenfalls im Namen Kroatiens um Entschuldigung.
- Die wichtigste Geste war, dass der Papst Athinagoras als Nachfolger des Apostels Andreas das Haupt des Apostels zurückgab, das zuvor eine der vier Hauptreliquien in den vier Pfeilern des Petersdomes war und das Kreuzfahrer 1204 in Konstantinopel geraubt hatten.
- “ Mit der symbolischen Geste nahm Klein Ansätze einer Konzeptkunst der sechziger und siebziger Jahre vorweg.
- Die Handauflegung ist eine rituelle Geste, die im Judentum und Christentum als Übertragung von Segen oder Vollmacht verstanden werden kann.
- Einst in China und Japan unbekannt und weiterhin unüblich, wird die Geste aus Freundlichkeit gegenüber Europäern und US-Amerikanern vollzogen.
- 1988 wurde unter Helmuth Rilling die Messa per Rossini uraufgeführt und 1995, unter der Schirmherrschaft des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog, das Requiem der Versöhnung von 14 zeitgenössischen Komponisten, als Geste der Versöhnung 50 Jahre nach Kriegsende.
- Die Geste des Reiters, die linke Hand am Zügel, die rechte Hand, die Waffenhand, entspannt am Band seines Tasselmantels eingehängt, verleiht dem Reiter einen Ausdruck von Lässigkeit und Ruhe, der auch seiner sonstigen Körperhaltung entspricht.
- Diese Verneigung hat keine religiöse Bedeutung, sondern ist als Geste der Höflichkeit zu verstehen: „Danke, dass ich hier üben darf.
Die Seitenvorbereitung dauerte: 433,27 ms.