Definition & Bedeutung | Deutsch Wort IONISATION
IONISATION
Definitionen von IONISATION
- die Entfernung eines oder mehrerer Elektronen aus einem Atom oder Molekül durch Energiezufuhr oder auch deren Anlagerung
Anzahl der Buchstaben
10
Ist Palindrom
Nein
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Beispiele für die Verwendung von IONISATION in einem Satz
- Ionisierende Strahlung (auch Ionisierende Strahlen) ist eine Bezeichnung für jede Teilchen- oder elektromagnetische Strahlung, die in der Lage ist, Elektronen aus Atomen oder Molekülen zu entfernen (meist durch Stoßprozesse), sodass positiv geladene Ionen oder Molekülreste zurückbleiben (Ionisation).
- Der Ionisationsgrad eines Plasmas kann weniger als 1 % betragen, aber auch 100 % (vollständige Ionisation).
- Ionisation heißt jeder Vorgang, bei dem aus einem Atom oder Molekül ein oder mehrere Elektronen entfernt werden, sodass das Atom oder Molekül als positiv geladenes Ion (Kation) zurückbleibt.
- Ionisation und Rekombination: Atomen werden zunächst durch Photonen, deren Energie höher als die notwendige Ionisationsenergie ist, Elektronen entrissen; es entstehen Ionen und freie Elektronen.
- Die Ionisation der Gasmoleküle erfolgt durch energiereiche Anteile der Sonnenstrahlung (harte Ultraviolett- und Röntgenstrahlung).
- Die Ionisation erfordert Energiezufuhr, die vor allem durch hohe Temperaturen, Lichtquanten oder Stoßionisation durch andere Teilchen erfolgt.
- Lifter bezeichnet Fluggeräte, deren Antriebsprinzip auf der Erzeugung eines Ionenwindes durch Ionisation von Luftmolekülen und deren Beschleunigung in einem elektrischen Feld mit starkem Gradienten beruht.
- Steigt die Spannung zwischen den beiden Elektroden auf die Überschlagspannung an, so führt das entstehende elektrische Feld zu einer Ionisation des im Entladungsraum befindlichen Gases, dieses wird leitfähig und die Strecke wird aufgrund der Stoßionisation innerhalb von Bruchteilen einer Mikrosekunde durch einen Funken (kurz)geschlossen.
- Chemisch reaktive Moleküle werden auch ohne vorherige Ionisation beim Auftreffen auf ein Gettermaterial (normalerweise Titan) gebunden.
- Für eine gewisse Zeit bildet sich ein Kanal, in welchem aus dem Material des Isolators durch Hitze und Ionisation ein elektrisch leitendes Plasma entsteht.
- Auch tritt ab etwa demselben Höhenbereich erstmals eine signifikante Ionisation des atmosphärischen Gasgemisches auf, deren Einfluss auf verschiedene andere physikalischen Eigenschaften des Gases mit der Höhe ebenfalls zunimmt.
- UV- oder Röntgenstrahlen, werden Teilchen der Atmosphäre durch eine Ionisation beschleunigt (aufgeheizt), sodass sie die benötigte Fluchtgeschwindigkeit erreichen und den Planeten verlassen können.
- Chapman stellte 1930 ein erstes reaktionskinetisches Modell für die Ozonschicht auf und leitete 1932 die Verteilung der Ionisation in der Ionosphäre unter der Annahme monochromatischer ionisierender Strahlung der Sonne ab.
- Zur Ionisierung eignen sich hierbei plasma
- miniDie Positive Säule ist der sich selbst neutralisierende Teil einer Gasentladung; Ionisation durch Elektronenstoß und Teilchenverluste durch Diffusion stehen dabei im Gleichgewicht.
- Sofern sie genügend Energie besitzen, können die bei der Ionisation von Wassermolekülen freigewordenen Elektronen weitere Wassermoleküle anregen oder ionisieren.
- Die Druckanzeige aller Ionisationsvakuummeter ist von der Gasart abhängig; bei Gasen mit geringem Wirkungsquerschnitt für Elektronenstoß-Ionisation wie He wird ein zu niedriger Druck angezeigt, bei Gasen mit großem Wirkungsquerschnitt für Ionisation (große organische Moleküle) wird ein zu hoher Druck angezeigt.
- Es handelt sich dabei entweder um eine Ionisation der Elektrolytmoleküle durch Ionenstoß, oder das starke Feld bewirkt eine Trennung der Ionen in den Molekülen, die sich schon aufgrund der Wärmebewegung in einer aufgelockerten Verbindung befinden.
- Die Chemische Ionisation (CI) ist ein Ionisierungsverfahren, das in Massenspektrometern benutzt wird.
- Eine elektronische Leitfähigkeit der Faser aufgrund thermischer Ionisation des germaniumdotierten Kerns: Der Verlauf des Absorptionskoeffizienten bei Temperaturen unter 1873 K konnte durch die Arrhenius-Gleichung gut erklärt werden, jedoch nicht das Verhalten der Glasfaser bei Temperaturen um 2293 K, da ab dieser Temperatur ein stark abweichendes Verhalten vorliegt.
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