Definition, Bedeutung, Synonyme & Anagramme | Deutsch Wort KRETSCHAM


KRETSCHAM

Definitionen von KRETSCHAM

  1. Niederschlesien, Spreewald, regional: Dorfschenke

1

2

Anzahl der Buchstaben

9

Ist Palindrom

Nein

11
AM
CH
ET
HA
HAM
KR
RE
TS

3

3

588
ACE
ACH


Suche nach KRETSCHAM mit:



Beispiele für die Verwendung von KRETSCHAM in einem Satz

  • 1783 zählte der Marktflecken eine katholische und eine evangelische Kirche, fünf Pfarr- und Schulhäuser, ein Schloss, drei andere herrschaftliche Gebäude, ein Kretscham, 25 Freigärtner, sechs Dreschgärtner, eine Wassermühle, 14 andere Häuser, insgesamt 56 Feuerstellen und 338 Einwohner, darunter ein Bader, ein Bäcker, ein Böttcher, ein Branntweinbrenner, ein Brauer, ein Fleischer, ein Handschuhmacher, neun Kürschner, drei Leinweber, ein Maurer, zwei Radmacher, zwei Riemer, drei Sattler, ein Schmied, vier Schneider, drei Seiler, zwei Tischler, drei Schuster, vier Krämer und ein Scharfrichter.
  • 1795 bestand Schmograu und das Vorwerk Sbitke (auch Uebrig genannt) in Besitz des Fürstbischofs zu Breslau aus einer herrschaftlichen Wohnung, eine Officiantenwohnung, drei Wirtschaftswohnungen, eine Brauerwohnung, eine Försterwohnung, ein Predigerhaus, zwei Schulmeisterwohnungen, zwanzig dienstbare Bauern, zwölf Freigärtnern, 18 Dreschgärtnern, drei bewohnten Auszüglerhäusern, eine Wassermühlenwohnung, drei Schäferhäusern, eine Schmiedewohnung, 53 Wirte, einen evangelischen und einen katholischen Schulbedienten, einen Oberamtmann, einen Amtmann, einen Förster, einen Brauer, einen Fischer, vier Leinweber, einen Hufschmied, einen Kretscham, zwei Garnsammler, ein Vorwerk und 72 Feuerstellen, ferner eine Wassermühle, eine katholische Hauptkirche, ein kleiner Wald und 507 Menschen.
  • Am Westhang des 628,5 m hohen Sonneberges befindet sich die älteste Bergbaude des Ortes, die Sonnebergbaude, ehemals Oberer Kretscham und Gasthof zur Lausche genannt.
  • Oktober 1596 den Lehnsbrief über das Dorf Reddern mit Rittersitz, Vorwerk, Schäferei, Kirchlehen, einer freien Kretscham (Gerichtsbarkeit), Zinsen, Renten und sonstigem Zubehör erhielt.
  • Der Legende nach soll er mit seinem schwarzen Hengst über diverse Hindernisse gesprungen sein und prahlte eines Tages in einem Wirtshaus (Kretscham) in Bautzen mit seinen Fähigkeiten gegenüber anderen Reitern.
  • Für diese Zeit sind für Grafenort nachgewiesen: Eine Pfarrkirche, eine Kapelle, ein Schloss mit einer Kapelle, fünf herrschaftliche Vorwerke, ein Pfarrhaus, eine Schule, ein Kretscham, zwei Mehl- und zwei Brettmühlen, eine Ziegelei, ein Freibauer, 31 Dienstbauern sowie 154 Gärtner-, Häusler- und andere Stellen.
  • Zum Freirichtergut gehörten zwei Freibauern, ein Kretscham, eine Wassermühle, eine Leinwandwalke, eine Bleiche, einige Teiche sowie 25 Gärtner- und andere Stellen.
  • Für die Zeit um 1800 sind nachgewiesen: Eine Pfarrkirche, ein Pfarrhaus, eine Kapelle mit Einsiedelei, ein herrschaftliches Schloss, eine Schule, ein Kretscham, vier herrschaftliche Vorwerke, eine Brauerei, zwei Wassermühlen, 24 Dienstbauern sowie 60 Gärtner und 12 Häusler.
  • Für 1803 sind nachgewiesen: eine Kirche, eine Andachtskapelle, ein Pfarrhaus, eine Schule, vier herrschaftliche Vorwerke, ein Kretscham, zwei Wassermehlmühlen, eine Brettmühle sowie 15 Bauern- und 123 Gärtner-, Häusler- und Auszüglerstellen.
  • Für die Zeit um 1800 sind nachgewiesen: eine Pfarrkirche mit Pfarrhaus, ein Schulgebäude, vier herrschaftliche Vorwerke ein Kretscham, drei Mehlmühlen und eine Brettmühle.
  • Für das Jahr 1798 sind nachgewiesen: ein herrschaftliches Schloss mit einem Vorwerk, eine Erbschölzerei mit einem Kretscham, sieben Bauern, 14 Gärtner und fünf Freihäusler, ein Schreiner, ein Schmied sowie eine Mehl- und Brettmühle.
  • Jahrhunderts sind nachgewiesen: Eine Pfarrkirche, ein Pfarrhaus, ein Schulgebäude, ein herrschaftliches Schloss mit einem Vorwerk, ein Kretscham, drei Mehlmühlen, eine Brettmühle und 30 Dienstbauern sowie 132 Gärtner und Häusler.
  • Jahrhunderts bestand Hain aus einer Wassermühle, einem Kretscham, neun Bauern und 15 Gärtnern sowie Häuslern.
  • Der Ortsname leitet sich vom slawischen Kretscham (= Schänke) und der Rotfärbung der durchfließenden Sehma durch Abfärbungen von Roteisenstein ab.
  • Von Neuspremberg führte die sogenannte Kaiserstraße weiter im ehemaligen „Viehweg“ unterhalb des „Hutzelberges“ (346 m) in das Dorf Spremberg hinein, ging zwischen der alten Schule des Ortes, nahe der Dorfkirche Spremberg, und dem Kretscham als Furt durch die Spree und verlief weiter am rechten, damals windungsreichen Spreeufer entlang und zog sich am Spremberger „Heidelberg“ in Richtung nach Neuoppach hin.
  • Nach dem Dreißigjährigen Krieg prosperierte der herrschaftliche Hof, in Mezouň wurde ein Fischteich angelegt und ein Kretscham errichtet.
  • Ober-Wilkau zählte im gleichen Jahr ein Gutshaus, 14 Knechtsbauern, sechs Freigärtner, 14 Dreschmaschinen, 36 Bauernhöfe, eine Schnapsbrennerei, zwei Flachsweber, eine Schneiderei, ein Kretscham, eine Windmühle und 297 Einwohner.
  • 1845 zählte Gleinitz 36 Häuser, eine Freierbscholtisei, neun Bauerngüter, worunter eines der Kretscham war, zwölf Freigärtner, zwei Angerhäusler, eine Windmühle, eine Schmiede, 266 Einwohner (davon 74 evangelisch), evangelische Kirche zu Jordansmühl, eine katholische Filialkirche von Groß-Tinz unter königlichem und fürstbischöflichem Patronat, ein Pfarracker mit 47 Morgen Land, eine katholische Schule der eingepfarrten Orte nebst Jordansmühl, eine Brennerei, eine Schmiede, zwei Händler und 805 Schafe.
  • Juni 1786 betrachtet, als Eugen und Alois Henn von Henneberg-Spiegel, die im selben Jahre das Gut Bolatitz im Kreis Leobschütz vom preußischen Staat gekauft hatten, die aus strohgedeckten Holzhäusern bestehende Kolonie Henneberg mit 20 Bauern, einem Kretscham und 81⅓ Scheffeln Ackerland offiziell gründeten.
  • 1845 zählte das Dorf ein herrschaftliches Schloss, 26 Häuser, eine Erbscholtisei, ein Kretscham, ein Bauerngut, eine Freigärtnerstelle, sechs Dreschgärtner, zwei Häusler, einen Schmied, eine Freistelle, 174 Einwohner (27 evangelisch und der Rest katholisch), eine katholische Schule mit einem Hilfslehrer, eine Brauerei, eine Tischlerei, einen Stellmacher.


Die Seitenvorbereitung dauerte: 700,13 ms.