Definition & Bedeutung | Deutsch Wort MODULATIONEN


MODULATIONEN

Definitionen von MODULATIONEN

  1. Nominativ Plural des Substantivs Modulation
  2. Genitiv Plural des Substantivs Modulation
  3. Dativ Plural des Substantivs Modulation
  4. Akkusativ Plural des Substantivs Modulation

Anzahl der Buchstaben

12

Ist Palindrom

Nein

16
AT
DU
IO
ION
LA
LAT
MO
MOD
NE
NEN
ON

3

3

AD
ADE
ADI


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Beispiele für die Verwendung von MODULATIONEN in einem Satz

  • Bei einer abendlichen Opernaufführung in Dublin im Jahre 1742 unter der Leitung des Komponisten Georg Friedrich Händel soll sich, so eine überlieferte Anekdote, Folgendes zugetragen haben: Konzertmeister Dubourg spielte eine Kadenz, in welcher er zwischenzeitlich über komplexe Modulationen sehr weit vom Thema abwich.
  • – der fürst Lichnowskÿ (weil er Häßler gut kennt) beredet ihn mit vieler Mühe auch zu spielen; – die force von diesem Häßler besteht auf der Orgel in füssen, welches, weil hier die Pedale stuffenweise gehen, aber keine so große Kunst ist; übrigens hat er nur Harmonie und Modulationen vom alten Sebastian Bach aus- wendig gelernt, und ist nicht im Stande eine fuge ordentlich auszuführen – und hat kein solides Spiel – ist folglich noch lange kein Albrechtsberger.
  • Reubkes harmonische Sprache ist mit ihren Modulationen und Vorhalten teilweise sehr kühn, beispielsweise die Dissonanzen im Finalsatz der Klaviersonate.
  • Durch die lockere Spannung des auf den Holzrahmen geklebten Fells (traditionell meist Echsenhaut) sind Modulationen der Tonhöhe während des Spiels möglich – eine Technik, die auch bei der bayan der nordindischen tabla verwendet wird.
  • Weiterhin typisch sind Modulationen der letzten Refrain-Wiederholungen in einer höheren Tonart sowie überlappende Refrains, bei denen mehrere Gesangsparts ineinander münden.
  • Tonarten und Modi werden meist so gewählt, dass der Bordun gleich dem tonalen Zentrum oder dessen Quinte ist, auch bei Tonartwechseln und Modulationen, abgesehen von sehr kurzen Ausweichungen.
  • Höhepunkte von Richmonds Schaffen waren die klassischen Mingus-Alben, die Ende der 1950er Jahre entstanden, wie Blues and Roots und Mingus Ah Um, dessen Titel durch häufige Tempowechsel, metrische Modulationen und zahlreiche stilistische Variationen geprägt waren, wie „Wednesday Night Prayer Meeting“, „E’s Flat, A’s Flat Too“, „Moanin“, „Tensions“, „Better Git it in Your Soul“, „Goodbye Pork Pie Hat“ und „Fables of Faubus“.
  • Das etwa 40-minütige Werk ist charakterisiert durch Klangfülle (die Violine beginnt mit einem mehrstimmigen Solo), Virtuosität, überraschende Modulationen, weite melodische Bögen und abwechslungsreiche Sätze – vom furiosen ersten Satz über den meditierenden zweiten bis zum jubelnden Finale.
  • Mehrdeutigkeiten eignen sie sich auch für Modulationen, da die alterierten Töne oft als neue Leittöne einer anderen Tonart empfunden werden.
  • Die formbestimmende Fähigkeit von abwechselnden tonalen Zentren wurde von Storace entdeckt, als er mehrere Partiten mit kleinen Modulationen verbunden hat; diese Idee wurde auch von seinem Altersgenossen Dietrich Buxtehude in seiner Passacaglia d-Moll umgesetzt, allerdings weniger ausladend und damit gestraffter.
  • Gavin Harrison gilt unter Schlagzeugern als der „Psychologe des Rhythmus“, da er Techniken wie Rhythmische Verschiebungen, Metrische Modulationen, Rhythmische Überlagerungen, Synkopen und Polyrhythmiken einsetzt.
  • Modulationen über Es-Dur, g-Moll und G-Dur führen zum gesanglichen und friedlichen dritten Thema des Satzes, welches durch das Soloklavier eingeführt wird.
  • Satz hat die Schmerzen Marias am Kreuz zum Thema, die Weitz durch spannungsgeladene Akkorde und gewagte Modulationen darstellen will.
  • Gewiss hat der Komponist hier keinen harmlos „lustigen“ Satz komponiert; genaueres Hinhören lässt zur Gewissheit werden, dass dem Frieden nicht zu trauen ist, was durch die zahlreichen ungewöhnlichen Modulationen und gelegentlichen Missklänge erreicht wird.
  • Im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Recherchematerial entsteht mit den Schauspielern auf der Bühne ein Textkonzentrat, das sehr wohl durch einzelne Modulationen, Verschiebungen und Überlagerung geprägt ist: „Auch wenn ich mit großer Demut an diese Interviews herangehe, ist es doch so, dass ich sehr stark verändere, auch mal schummele und den Leuten etwas in den Mund lege, was mir in den Kram passt.
  • Innerhalb der Sätze finden immer wieder Modulationen statt; so bilden sich Inseln mit zum Teil ganz ungewöhnlichen Tonarten zur Charakterisierung des Stimmungsgehalts der betreffenden Textstellen, wie as-Moll, Ces-Dur … (siehe Anmerkungen im folgenden Text).
  • Das Motiv wird mithilfe diverser Modulationen durch verschiedene Tonarten wie Fis-Dur, H-Dur, B-Dur, C-Dur, Cis-Dur, es-Moll und Es-Dur hindurchgeführt.
  • Der Entwicklungsabschnitt ist hier in einfacherem Stil gehalten als im ersten Satz, mit häufigen Modulationen, Fortsetzungssequenzen und Fragmentierungen des ersten Themas der Exposition (oder des Rondo-Hauptthemas).
  • Beethovens Violinsonaten sind vom Dialog zwischen Klavier und Violine geprägt und unterscheiden sich von den früheren, als Unterhaltungsmusik konzipierten Werken der Gattung – unter den erschreckten Reaktionen des Publikums – durch den Einsatz von Synkopen sowie eigenwillige Modulationen und Rhythmen.
  • Beethovens Violinsonaten sind vom Dialog zwischen Klavier und Violine geprägt und schockierten das zeitgenössische Publikum, das bis dahin lediglich Unterhaltungsmusik gewohnt war, durch den Einsatz von Synkopen sowie eigenwillige Modulationen und Rhythmen.


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