Definition, Bedeutung & Synonyme | Deutsch Wort SCHILF


SCHILF

Definitionen von SCHILF

  1. dichtes Sumpfgras, das an den Ufern von Seen und Teichen wächst und bis zu vier Meter hoch wird

2

Anzahl der Buchstaben

6

Ist Palindrom

Nein

6
CH
CHI
HI
IL

64

1

106

43
CF
CH
CHI
CIS
CS
FC
FCS
FH
FHS
FIS
FS


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Beispiele für die Verwendung von SCHILF in einem Satz

  • Stöberhunde sind Jagdhunde, die selbständig, planmäßig und gründlich in Dickungen oder im Schilf nach Hoch- und/oder Niederwild suchen, also in unübersichtlichem Gelände und außerhalb der Kontrolle des Hundeführers.
  • Innerhalb der Schöpfungsmythen fertigte er gemeinsam mit Wai das erste Schilf und gewann das erste Land, sobald es aus dem Urwasser auftauchte.
  • Dieses expandierende Schilf bewirkt allerdings auch eine allmähliche Verlandung und damit Verkleinerung der offenen Wasserfläche – aktuell sind dies noch etwa 22 ha.
  • Obschon es in seinem Geburtsort an allen Bildungsmitteln fehlte, überwand sein starker Bildungswille alle Hindernisse: aus einer kirchenslawischen Bibel lernte er beim Tierehüten lesen, aus Schilf schnitzte er sich Federn und aus Schießpulver bereitete er sich Tinte (eine andere Quelle nennt aufgelösten Ölruß).
  • Der Name Rehden ist aus dem altniederdeutschen „hriod“ und dem mittelniederdeutschen „red“ – das heißt Ried, Schilf oder Röhricht – abzuleiten.
  • Landeinwärts folgen Gewöhnliche Teichbinse (Scirpus lacustris) und Rohrkolben, sodann Schilf (Phragmites australis).
  • Warsin, der kleinere der beiden Ortsteile, liegt knapp einen Kilometer nordöstlich von Vogelsang am von Schilf umgebenen Südufer des Stettiner Haffs.
  • An diesen Pfählen wurde ein schwimmendes Flechtwerk aus Schilf befestigt und mit Schlamm vom Seegrund befüllt.
  • Der See besitzt hier nur einen schmalen, teils sumpfigen und mit Schilf bestandenen Uferstreifen, dahinter steigt das Land schnell um rund 50 m auf die Ebene von Bevaix an.
  • Der Teichrohrsänger klettert und hüpft geschickt im Schilf und ernährt sich von Spinnen, Weichtieren, Insekten und deren Larven.
  • Weitere charakteristische Pflanzengesellschaften: Hoch-Riedgras (Magnocaricetum), Schilf (Phraghitetum communus), außerdem „Scirpetum lacustris“, „Scirpes lacustris“, „Typha latifolia“, „Roripa amphibia“, „Nymphaeo-nupharetum“; mit weißer Seerose (Nymphaea albae) und Teichrose (Nuhar luteum) und Wasserpflanzengesellschaften; „Lemno-Spirodeletum polyrhizae“, „Spirodelo-Salvinietum“, „Riccietum fluitantis“, „Lemno-Utricularietum“, „Lemnetum Trisulcae“, „Wolffietum arhizae“, „Lemno-Azolletum“, „Potamogetonetum lucentis“, „Potamogetonetum graminei“, „Potamogetonetum graminei“, „Hottonietum palustris“, „Nymphoidetum peltatae“, „Trapetum natantis“, „Potameto-Ranunculetum circinati“, „Nymphoido-Hippuridetum“, „Eleocharetum acicularis“, „Nanocyperion“, „Scirpo-Phragmetetum“, „Caricetum elatae“, „Caricetum vesicariae“, „Caricetum gracilis“.
  • Es gibt am gesamten Ufer kleine Badebuchten (gratis, aber teilweise mit guter Infrastruktur), die in das Schilf geschnitten wurden und vor allem von Touristen genutzt werden, die in Ferienunterkünften untergebracht sind.
  • Körbe oder Korbwaren sind Geflechte aus Ruten, Zweigen, gespaltenem Holz, Baumrinde, Rattan, Bambus, Esparto (Esparto- und Halfagras), Schilf oder Palmenblattrippen.
  • Dominanzgesellschaften mit Schilf, Rohrkolben, Teichbinse, Wasserschwaden bezeichnet man als Großröhricht.
  • Juni 1907 brannte durch Blitzschlag ein alter mit Schilf gedeckter Fachwerk-Katen mit 6 Wohnungen und massivem Stall völlig ab.
  • Holz, Schafwolle, Flachs, Hanf, Roggen, Schilf, Seegras, Wiesengras, Stroh, als auch abiogene (aus der unbelebten Natur entstammende) Stoffe wie zum Beispiel Lehmbaustoffe, Perlitegesteine, Bimssteine u.
  • Laut Weingesetz 2009 müssen die Trauben vor der Kelterung mindestens 3 Monate auf Stroh oder Schilf lagern oder an Schnüren aufgehängt werden.
  • Der Name Gangloffsömmern leitet sich aus Gangolf (Gangloff: Schutzheiliger der Kirche in Gangloffsömmern), Sumeringen (sömmern: feuchte, nasse Gegend) und Schilfa (Schilfe: Ort in feuchter, mit Schilf bewachsenen Gegend) ab.
  • In Ufernähe dehnen sich größere Erlen- und Birkenbruchwälder aus, während sich weiter seewärts ausgedehnte Röhrichtzonen anschließen, die sich vor allem aus Schilf (Phragmites australis), Teichbinse (Schoenoplectus lacustris) und Rohrkolben zusammensetzen.
  • Die meisten aus Steinen, Lehm, Palmbalken und Schilf errichteten und mit Stein- oder Schieferornamenten geschmückten Häuser sind verschwunden und durch Neubauten aus Hohlblocksteinen und Beton ersetzt worden.


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