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  • 1937 wurden im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ aus zwölf Museen 33 seiner Werke konfisziert; im selben Jahr wurde er in der NS-Ausstellung Entartete Kunst erneut diffamiert.
  • Sie habe sich „deutlich fremdenfeindlich“ geäußert und „die im Bundestag vertretenen Parteien und deren Vertreter als Initiatoren einer gegen die eigentlichen nationalen Interessen Deutschlands gerichteten Politik“ diffamiert, außerdem sah die Behörde „tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht rechtsextremistischer Bestrebungen“.
  • Die Blitz-Illu erhielt häufig aufgrund ihrer Berichterstattung, bei der Sachverhalte in „unangemessen reißerischer Form“ dargestellt, ganze Personengruppen diffamiert und angeblich authentische Reportagen in Wirklichkeit völlig frei erfunden wurden, Rügen des Deutschen Presserats.
  • Zahlreiche weitere Bücher erschienen im Bogen-Verlag, etwa sein Werk zum sudetendeutschen Volkstum Europas unbekannte Mitte (1957), in dem er die Tschechen in rassistischer Manier als „angreiferisches Volk“ und als „Fremdvolk im Herzraume Deutschlands“ diffamiert, und diese Aussagen begründet mit einer „Strömung mongolischen Blutes“, die er rassenphysiologisch nachzuweisen sucht und die sich bei den Tschechen unter anderem in „Eiferwut, Haß und Grausamkeit“ Bahn breche.
  • Während die Brücke-Maler bald von den Nationalsozialisten als entartet diffamiert und vom Kunstbetrieb weitgehend ausgeschlossen wurden, konnte Humburg 1935 unbehelligt das Erste Staatsexamen für das künstlerische Lehramt an höheren Schulen ablegen.
  • Trotz dieser politischen Anpassung wurde Scharff als entarteter Künstler diffamiert, drei seiner Werke wurden im Juli 1937 in der NS-Ausstellung Entartete Kunst verhöhnt und 46 seiner Werke schließlich als Entartete Kunst vernichtet.
  • Infolgedessen kam es bald zu theologischen Flügelkämpfen zwischen dem Reformator und Weggefährten Martin Luthers Philipp Melanchthon und seinen Anhängern (von den Gegnern als Philippisten diffamiert) auf der einen Seite, und denen, die meinten, dass Melanchthon mit seiner Position vom ursprünglichen Weg Luthers abweiche.
  • Die provokativen Themen und die neue Formensprache wurden diffamiert, als dilettantisch oder sogar als Werke von Geisteskranken bezeichnet.
  • Das Schreiben enthielt eine lange Liste von Personen in Verwaltungsrat, Vorstand, Leitung und bei den Nebenbetrieben der Reichsbahn, die als Juden, Halbjuden, Demokraten, Marxisten oder Freimaurer diffamiert wurden.
  • Ein Running Gag ist die latente Homosexualität von Didi, die er sehr oft dadurch zu kaschieren sucht, dass er Stulle als schwul diffamiert.
  • Am Ende seines langen Berufslebens, das der zeitgemäßen Verwirklichung reformpädagogischer Bestrebungen im Allgemeinen sowie der Rezeption der Reformpädagogik Hugo Gaudigs im Besonderen und nicht zuletzt seiner leidenschaftlich gelebten Friedenspädagogik galt, sah sich Nestler als Verfechter einer „reaktionären Pädagogik“ diffamiert und ausgegrenzt.
  • Eine Flut von Pamphleten, Zeitungsartikeln und Spottdrucken, in denen er ungeniert diffamiert und verspottet wurde, ergoss sich über ihn, und nicht zu Unrecht spricht man von ihm als wahrscheinlich einem der ersten Medienopfer der modernen niederländischen Geschichte.
  • Neben eigenen Kompositionen veröffentlichte er Kirchenlieder weiterer Komponisten sowie klassische Musikwerke, unter anderem Werke des jüdischstämmigen Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy, weswegen der Verlag im NS-Deutschland 1933 öffentlich diffamiert und 1941 schließlich verboten wurde.
  • Amendola und die demokratischen Interventionisten wurden von Nationalisten und Faschisten als "Verzichtspolitiker" (renunciatori) diffamiert, weil sie bei Territorialgewinnen zu Kompromissen bereit waren.
  • Die politischen Verhältnisse waren zum Ende der Weimarer Republik bereits so radikalisiert, dass Blumenthal anlässlich der Preisverleihung in der rechtsgerichteten Presse auf Grund seines Namens als „Jude“ diffamiert wurde.
  • Während der NS-Zeit wurden Juden in Deutschland zunächst systematisch diffamiert, drangsaliert, entrechtet, zur Auswanderung genötigt und zum Verkauf ihres Eigentums weit unter Wert genötigt (Arisierung).
  • Vielfach wurde die Jōjitsu-shū zeit ihres Bestehens von der Sanron-shū wegen ihrer Ansichten über die Unsubstantialität als hinayanistisch und nicht mit dem Mittleren Weg des Mahayana vereinbar diffamiert; es mangele ihr an dem Vermögen, die Lehre von der Leerheit der Dharma auch zu praktizieren.
  • In der Nachkriegszeit wird Anneliese Groscurth, ebenfalls Ärztin, als Kommunistin diffamiert, verliert ihre Anerkennung als politisch Verfolgte und die Waisenrente für ihre Söhne und erhält keine Genehmigung, sich einen Pass ausstellen zu lassen.
  • Willy Kurth starb 1963 in Potsdam, ohne dass seine mutige Tat bekannt geworden wäre, denn die von ihm gerettete Moderne wurde in den Anfangsjahren der DDR erneut diffamiert, nunmehr als formalistisch und bürgerlich dekadent.
  • Der Berner Arzt war lange Zeit bemüht, an dem Wirken von prominenten Kriminalwissenschaftlern und Gerichtsmedizinern, die beteiligt waren, unter anderem als Sachverständiger der Anklage Pierre Hegg (Direktor des Laboratoriums der Genfer Polizei sowie Leiter und Koordinator der naturwissenschaftlichen Untersuchungen, die sich vor allem auf die Ermittlungen und Ausführungen von Undritz stützten), in diesem Fall, „den Einbruch des Dilettantismus in die Gerichtsmedizin“ nachzuweisen, und musste sich sogar vor einem Zürcher Gericht gegen den Vorwurf verteidigen, diese als „verantwortungslose Nichtskönner diffamiert zu haben“.


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