Definition, Meaning & Synonyms | German word BILDERSTURM
BILDERSTURM
Definitions of BILDERSTURM
- iconoclasm
Number of letters
11
Is palindrome
No
Search for BILDERSTURM in:
Examples of Using BILDERSTURM in a Sentence
- Unter Ikonoklasmus (von altgriechisch ἡ εἰκών he eikón „das Bild, Abbild“ und τὸ κλάσμα tó klásma „das Zerbrochene, Bruchstück“, dies von κλάω kláo „ich zerbreche“), deutsch auch Bildersturm, versteht man die Zerstörung von Bildern oder Denkmälern von religiöser, kultureller oder politischer Relevanz.
- Bis zu Beginn der Ausgrabungen war der Tempel bis zur Hälfte im Wüstensand versunken, was viele der Fresken vor Bildersturm und Vandalismus bewahrte.
- Dem Bildersturm liegt ein theologischer Konflikt innerhalb des Christentums zugrunde: Zwar übernahm das Christentum vom Judentum die zehn Gebote, doch wurden in der Spätantike und im Mittelalter zunehmend Darstellungen Christi und der Heiligen angefertigt, teils auch in die Liturgie einbezogen.
- Die Forschungsschwerpunkte von Bredekamp sind Bildersturm, Skulptur der Romanik, Kunst der Renaissance und des Manierismus, Politische Ikonographie, Kunst und Technik, Neue Medien.
- Während der Reformation hatten Hugenotten nicht ohne Bildersturm zeitweilig die Oberhand, während der Gegenreformation wurde die alte Pracht wiederhergestellt.
- Zur Zeit der Reformation in der alten Eidgenossenschaft habe im Frühjahr 1528 ein Hirte namens Zumbühl aus dem nidwaldnerischen und somit katholischen Büren eine Schafherde im reformierten bernischen Haslital gehütet, das zu dieser Zeit von einem Bildersturm heimgesucht wurde.
- Für seine darstellerische Arbeit im Kölner Tatort wurde Behrendt erstmals 1998 mit dem Goldenen Gong (für die Folge Bildersturm) ausgezeichnet.
- Der größte Teil der Einrichtung wurde bei einem Bildersturm 1566 zerstört, die Buntglasfenster beim Stadtbrand 1536, ihre Nachfolger bei der Explosion des Delfter Pulverturms am 12.
- Nach dem Bildersturm 1529 wurde das Rheinschwimmen durch das sittenstrenge Regime der Zünfte verboten und blieb es bis ins 18.
- Arg bedrängt von den Stadtbürgern, die 1534 auch einen Bildersturm im Kloster veranstalteten, blieb der Konvent dank der Hilfe der Truchsessen von Waldburg bei der alten Religion und überlebte, wenn auch arg dezimiert.
- Ophey, der im Vorfeld der Ausstellung im Juli 1927 zur Auswahl der Werke nach Würzburg und Nürnberg und im August nach Hamburg reiste, um die Ausstellung Europäische Kunst der Gegenwart im Hamburger Kunstverein zu besichtigen, war von Beginn an Mitglied dieser Gruppe und zugleich Jurymitglied „bei dieser mit 800 Werken und fast 400 Künstlern umfassendsten Darstellung deutscher Moderne vor dem Bildersturm der Nationalsozialisten.
- Im reformatorischen Bildersturm wurden Gemälde, Skulpturen, Kirchenfenster und andere Bildwerke mit Darstellungen Christi und der Heiligen sowie weiterer Kirchenschmuck – teilweise auch Kirchenorgeln – aus den Kirchen entfernt, teils verkauft oder beschlagnahmt, zerstört oder beschädigt.
- Reliquie und Schrein gingen um 1530 im Bildersturm während der Reformationszeit verloren; wahrscheinlich wurden sie in den Rhein geworfen und die Schreine eingeschmolzen.
- Auf Anordnung des Kurfürsten Ottheinrich von der Pfalz erfolgte 1557 durch die Calvinisten ein reformatorischer Bildersturm, sie entfernten die Nebenaltäre und Bildwerke.
- Da die Stadt Goch durch die Tuchindustrie ziemlich reich war, standen in dieser Kirche bis zu 17 Altäre, die im Jahre 1625 durch den Bildersturm von Goch von den Soldaten des Gouverneurs von Nijmegen, Lambert Charles, zerstört wurden.
- Die Vorwehen der Reformation in Ulm und der dort dazugehörende Bildersturm 1531 machen sich in den Ulmer Kunstwerkstätten als wirtschaftliche Flaute bemerkbar.
- Später kam es zu Ausschreitungen (Bildersturm) der Aton-Anhänger, indem sie den Götternamen Amun auf offiziellen Monumenten auskratzten.
- Im Dezember 1608 wurden im Schmalkalder Bildersturm durch Landgraf Moritz von Hessen-Kassel Kruzifixe, Skulpturen und Epitaphe aus der Kirche entfernt und die Bemalung an Wänden und Emporen übertüncht.
- Jahrhunderts war auf den steinernen Altarblock im Jahr 1519 ein von Lukas Cranach geschaffenes Altarretabel mit einer nicht näher bekannten Mariendarstellung gestellt worden, wobei auch die gestalterischen Einzelheiten des gesamten Retabels nicht genau bekannt sind, denn das Mittelteil mit der Mariendarstellung war nach wenigen Jahren 1541 im reformatorischen Bildersturm zerstört; der verbliebene Rest wurde abgebaut und eingelagert.
- Da es zugleich den „Integrationsaspekt anlässlich der aktuellen politischen Situation in Europa“ betont, erscheint es umso drängender, in Helmraths Sinne die Humanitas Christiana neu zu entdecken, zu verinnerlichen und der kommenden Generation weiterzugeben: „Und doch darf Glaube an die Tragfähigkeit und Schönheit der christlich gewendeten Paideia zuversichtlich sein: Sie ist die einzige Bildungsidee, die, immer wieder verjüngt, die Jahrtausende durchstrebt hat; sie hat den Bildersturm der ersten Reformation überdauert, sie wird in dem der zweiten nicht untergehen“.
Page preparation took: 487.81 ms.