Definition, Meaning, Synonyms & Anagrams | German word ERWEICHEN
ERWEICHEN
Definitions of ERWEICHEN
- (ambitransitive) to weaken, soften
Number of letters
9
Is palindrome
No
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Examples of Using ERWEICHEN in a Sentence
- Obwohl nicht genug Geld für die Beisetzung zusammengekommen ist, lässt sich der Bestatter erweichen, Robbins zu beerdigen.
- Der Vorgang wird bei Bedarf durch große Düsen unterhalb der Wasserlinie am Bug unterstützt, welche bis zu sechs Kubikmeter Heißwasser pro Sekunde ausstoßen, um das Eis zu erweichen.
- In Tibulls Elegie Adde merum (I, 2) will der Dichter seinen Schmerz erst durch Weingenuss betäuben, dann das Herz seiner geliebten Delia durch Zauberei erweichen, bis er schließlich dem über diese komischen Anstrengungen schmunzelnden Leser droht, wer über die Liebesverirrungen der Jugend lache, werde sich im Alter verlieben und sich noch würdeloser benehmen.
- Früchte, Wurzeln und Blätter sollten innerlich eingenommen gegen Epilepsie wirksam sein, nach Schlangenbiss indiziert sein, die Geburt und die Nachgeburt austreiben und die „Milz“ erweichen, wobei „Milz“ nicht als Begriff der Anatomie, sondern als Begriff der Säftelehre zu verstehen ist.
- Parthenope ist Meister im Ausleeren von Mülltonnen, Leopardi und Malocchio haben sich das Stibitzen zu eigen gemacht, die Hündin Chiara stellt sich auf ihre Hinterpfoten, um durch ihr putziges Auftreten die Menschen zu erweichen, und Bartolo gewinnt durch seinen vertrauensseligen Blick ihre Aufmerksamkeit.
- Thermoplastische Polymere zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich bei Temperaturerhöhung stark erweichen und schließlich fließfähig werden.
- Nur einmal ließ er sich erweichen und gab aufgrund seines "herzlichen Mitleids wegen der schweren französischen Kontribution" während des Spanischen Erbfolgekrieges der geldbedürftigen Reichsstadt ein Anleihen über 11.
- Im Verlauf des Weihnachtsabends lässt sich Elisabeth von Rolf erweichen, so dass alle vergnügt am Weihnachtsmorgen im Schnee Fußball spielen.
- Um das Herz seiner Tochter Männern gegenüber zu erweichen, beginnt Acuña, gefühlvolle Liebesbriefe zu verfassen und diese zusammen mit Orchideen an Maria überbringen zu lassen.
- Wenn es Aminta nun gelinge, Silvia zu erweichen, werde die Liebeswunde, die Amor mit seinen Pfeilen bei Silvia verursachen würde, umso tiefer und schmerzhafter werden.
- Weniger schwer fiel es ihm, sich fünf Monate lang mit Gratis-Essen über Wasser zu halten – meistens als Bittsteller „in bestimmt 500 Geschäften, Restaurants und Cafés“, wo er von seiner besonderen Form von Weltreise erzählte und so die Herzen seiner Mitmenschen erweichen konnte, oder aber per Dumpster Diving: Dabei geht es darum, „die Müllcontainer von Supermärkten nach Lebensmitteln zu durchsuchen, die nicht mehr verkauft werden können, weil das Verfallsdatum abgelaufen ist oder sie nicht mehr gut genug aussehen.
- Der Legende nach soll dies der Stein sein, der durch Standfestigkeit der Jungfrau und Märtyrin Agatha von Catania († 253 in Catania) gegenüber den Foltern des Landpflegers Quintianus („…eher möchtest du Steine erweichen, als diese Jungfrau von Christus abbringen“) aufgeweicht wurde und den Sandalenabdruck der Heiligen zeigen soll.
- Aus seiner Generation lebt nur noch der alte Vanderdonk, der zunächst wütend reagiert, weil Rip Van Winkle ihm damals die Miete nicht gezahlt hat, sich aber erweichen lässt, als ihm Rip Van Winkle ein neues Lied vorspielt.
- Dennoch lässt sich Maulwisch letztendlich von den Tränen der Katze erweichen und gewährt der Hausgemeinschaft weiterhin mietfreies Wohnrecht.
- Obwohl der zornige Maigret geschworen hat, sich nicht von dem verbrecherischen Anwalt erweichen zu lassen, fühlt er doch Mitleid, als dieser ihm seine beiden Leidenschaften beichtet: die einstmals innig geliebte, doch nun psychisch erkrankte Ehefrau und die Spielsucht, mittels der er seinem unglücklichen Privatleben entfloh.
- Als Renata Riker, Jons ebenso verabscheute Mutter wie geschickte Psychotherapeutin, versucht, Schmidts brüske Ablehnung ihres Sohnes zu erweichen und die Ehe der Kinder zu retten, fragt sie ihn, ob er sich nie etwas habe zuschulden kommen lassen.
- Maxens Karriere als Geschäftsmann steht am Ende, da lässt sich der alte Sonndorfer dank der Fürsprache von Ella Sonndorfer, Maxens Ehefrau, erweichen, seinem missratenen Sohn doch noch finanziell unter die Arme zugreifen.
- Von Enttäuschung übermannt, will Jeanette zunächst nichts mehr von Rudolf wissen, doch als er ihr klarmacht, dass hinter seinem Spiel keine böse Absicht stand, lässt sie sich allmählich wieder erweichen, denn eigentlich kann sie ihm, dem „Geliebten Lügner“, gar nicht böse sein.
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