Definition, Meaning & Synonyms | German word FAHNENFLUCHT


FAHNENFLUCHT

Definitions of FAHNENFLUCHT

  1. (military, law) desertion (absence with the intention of leaving permanently)

2

Number of letters

12

Is palindrome

No

15
AH
AHN
CH
FA
LU
NE
NEN

1

1

516
ACE
ACH


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Examples of Using FAHNENFLUCHT in a Sentence

  • Fahnenflucht, Desertation oder Desertion bezeichnet das Fernbleiben eines Soldaten von militärischen Verpflichtungen in Kriegs- oder Friedenszeiten – benannt nach der Flucht von der Regimentsfahne, unter der sich alle Soldaten zum Gefecht zu versammeln hatten.
  • Aus dieser Bindung der Einheiten an ihre Fahne keimte auch deren Bedeutung als Symbol für militärische Ehre und Treue (siehe auch Fahneneid, den der Soldat darauf zu leisten hatte, Fahnenflucht als schweres Vergehen eines Soldaten).
  • Nachdem die Theater und die Frontbühnen im August 1944 geschlossen wurden, entzog sich Camaro dem Kriegsdienst und beging Fahnenflucht.
  • Neben wehrspezifischen Straftaten wie Fahnenflucht, die in Kriegszeiten die Todesstrafe nach sich ziehen, und „unwürdiges Verhalten von Offizieren und Gentlemen“ verhandeln US-amerikanische Militärgerichte auch – oft in Konkurrenz zur zivilen Gerichtsbarkeit – alle anderen Straftatbestände, weil zu den Freiheits-, Geld- und Auflagenstrafen ziviler Gerichte hier noch spezielle Ehrenstrafen hinzukommen.
  • 1914 war Emmy Hennings wegen Diebstahls und Verdachts auf Beihilfe zur Fahnenflucht für mehrere Monate in einem Münchner Gefängnis inhaftiert.
  • SEKE rief die Soldaten auf, dem als imperialistisch verstandenen Krieg durch Fahnenflucht den Rücken zu kehren und stattdessen ihre Waffen gegen den eigenen König zu richten.
  • Im Einzelfall können Geheimnisse an andere Nutznießer verraten werden, oder generell kann eine Person oder Gruppe im Stich gelassen werden (vergleiche die Fahnenflucht beim Militär).
  • Dieter Genthner, Arno Huth: Schicksal der „Knochenmänner“: die Straflager Dachau, Danzig-Matzkau und Mosbach für verurteilte SS- und Polizeiangehörige: verurteilt wegen Fahnenflucht, Wehrkraftzersetzung, Eigentumsdelikten…: SS-Sondergerichtsbarkeit, Strafvollzug und Bewährung.
  • Als die illustre Gesellschaft von einer angeblichen Fahnenflucht erfährt, ereifert man sich kollektiv an der Suche des Flüchtigen.
  • Im April 1945 bezichtigte er ihn der Fahnenflucht und denunzierte ihn offensichtlich beim Führerhauptquartier.
  • Wichtige Straftaten im Wehrstrafrecht sind beispielsweise Fahnenflucht, die eigenmächtige Abwesenheit („von der Truppe“) und Gehorsamsverweigerung.
  • Darin spielt er einen französischen Soldaten, Jean-Baptiste, der in Indochina stationiert ist und sich auf eine Liaison mit der Großgrundbesitzerin Eliane (Catherine Deneuve) einlässt, ehe er mit deren Adoptivtochter Camille durchbrennt und Fahnenflucht begeht.
  • Durch Fahnenflucht in seinen Truppen alarmiert und weiteren Verrat fürchtend, versuchte Manfred, Karl so schnell wie möglich zur Entscheidungsschlacht zu zwingen.
  • Im Frühjahr 2008 spielte StaatsPunkrott, neben eigenen Konzerten, bei der Tour ohne Namen mit Eisenpimmel, Rasta Knast, Fahnenflucht und Chefdenker.
  • August 1944 vom SS- und Polizeigericht in Krakau wegen Kriegsverrates in Tateinheit mit Fahnenflucht im Felde und versuchter Urkundenfälschung sowie wegen militärischen Ungehorsams zum Tode verurteilt.
  • Typische Opfer waren Zivilisten und Soldaten, die der Wehrkraftzersetzung oder der Fahnenflucht beschuldigt wurden, KZ-Häftlinge auf Todesmärschen sowie Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene aus anderen Ländern.
  • Die Gründe für die Inhaftierungen teilen sich etwa zur Hälfte in Straftaten wie Körperverletzung, Diebstahl, aber auch „Staatsfeindliche Hetze“ oder Staatsverleumdung sowie in Militärstraftaten wie Befehlsverweigerung, Fahnenflucht oder Alkohol im Dienst.
  • November 2004 bekannte sich Jenkins in den Anklagepunkten der Fahnenflucht und Feindbegünstigung schuldig, bestritt aber verräterische oder aufrührerische Erklärungen abgegeben zu haben.
  • Auch die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, stellte klar, dass es sich anders als in einigen Schlagzeilen dargestellt, nicht um den Schießbefehl für DDR-Grenztruppen handelt: „Es ist kein Befehl, der sich an die Grenzsoldaten richtete, sondern ein Befehl an eine besondere Stasi-Einheit, die die Fahnenflucht von Soldaten mit allen Mitteln verhindern sollte.
  • Kriegsdienstverweigerung wurde im Ersten Weltkrieg als Fahnenflucht oder Landesverrat mit schweren Zuchthausstrafen, in der Zeit des Nationalsozialismus als Wehrkraftzersetzung auch mit der Todesstrafe geahndet.


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