Definition, Bedeutung, Synonyme & Anagramme | Deutsch Wort EIMER
EIMER
Definitionen von EIMER
- hohes, rundes Gefäß, zumeist in Form eines Zylinders oder Kegelstumpfes, das mit einem beweglichen Henkel versehen ist und zur Aufbewahrung und/oder zum Transport, besonders von Flüssigkeiten, dient
- Volumenmaß für Flüssigkeiten von unterschiedlicher Größe, das zumeist als Schankmaß vor allem für Wein verwendet wurde
- eine der Vorrichtungen zum Schürfen (Schürfkübel), die sich an einem Eimerbagger befindet
- Filzhut oder eine ähnliche Kopfbedeckung, der senkrecht über den Kopf gestülpt ist
- Stiefel
- Bierkrug, der 1 Liter fasst
- kelchartiges Trinkgefäß mit Fuß (und Deckel); 0,5-Liter-Glas
- (altes oder nicht zuverlässiges) Fahrzeug (Auto, Flugzeug, Schiff oder dergleichen)
- Aborttrichter; Abort
- dumme, einfältige (bisweilen auch sonderliche) Person
- hässliches Mädchen
- Unternehmung oder dergleichen, die (unerwarteterweise) enttäuschend, negativ, schlecht ausgeht
- veraltet: feine, leicht verfliegende Asche, die noch glüht
- deutscher Familienname
Anzahl der Buchstaben
5
Ist Palindrom
Nein
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Beispiele für die Verwendung von EIMER in einem Satz
- 1 Fuder = 4 Oxhoft = 6 Ahm = 15 Eimer = 24 Anker = 240 Stübchen = 480 Ma(a)ß/Kanne = 960 Quartier = 1920 Nösel.
- Neben der Gitarre und dem Banjo findet man häufig Waschbrett und Waschwannen- oder Teekistenbass, selbst Geräte wie Eimer, Tonne und Gießkanne finden Verwendung.
- Der Arbeiter hebt das kurze Ende, an dem ein Gegengewicht befestigt ist, und lässt den Eimer ins Wasser nieder.
- Nach einer Tabelle aus dem Jahre 1754 hatte Müden damals 40 Hauswirte (aber zu einer wirkungsvollen Brandbekämpfung nur 15 Leitern, 4 Haken und 6 Eimer).
- Dieses Wort, wie so viele andere Gefäßbezeichnungen (vergleiche auch: Kessel, Pfanne, Eimer), ist als Fachwort von der römischen Küche zu den Germanen gekommen.
- Die Maße sind durchwegs abweichend, es lassen sich aber zwei Sorten eingrenzen, der „große“ Eimer mit rund 100 Litern, der Maßen wie Fass, Zuber/Bütte, Tonne vergleichbar ist und sich auf Bottiche bezieht, und der „kleine“, der dem heutigen Handeimer (Kübel) von etwa 10–15 Liter entspricht.
- Die Bütte, die Butte, die Bütt (etymologisch verwandt mit dem Bottich), der Zuber (von althochdeutsch zwī-bar, wörtlich „Zwei-Träger“, das ein Gefäß mit zwei Tragegriffen bezeichnet, im Gegensatz zu althochdeutsch eim-beri, Eimer, mit einem Tragegriff) oder (oberdeutsch) das „Schaff“ ist ein großes Gefäß von runder oder ovaler Form ohne Deckel.
- Ein Becken zum Sammeln von Regenwasser, das sich an der Nordseite der Kirche findet, diente früher der Wasserversorgung in Dürrezeiten, in denen die Bewohner sich hier für zwei Cent je Eimer bedienen durften.
- Um Schnittblumen vor dem raschen Verwelken zu bewahren, werden sie mit ihren Stielen in einen wassergefüllten Behälter gestellt, bis zum Verkauf in der Regel in Eimer, beim Endkunden meist in eine Vase.
- Als Löscheimer dienen die platzsparenden Falteimer, aber auch Eimer aus verzinktem Stahl, Holz, Leder, Bast oder Weidengeflecht.
- Zu den reichen Holzbeigaben zählen gedrechselte und geböttcherte Gefäße wie Eimer, Kannen, Teller; reich verzierte Möbel wie Betten, Stühle, Tische, Truhen; Waffen wie Schilde und Bögen; Handwerksgeräte wie Schuhleisten oder gedrechselte Holzstäbe mit unsicherer Funktion, die von Historikern als Richterstäbe gedeutet werden.
- Ein kleines Schaff entspricht mengenmäßig etwa einem Eimer mit 10 bis 15 Litern, ein großes Schaff kann mehrere hundert Liter Flüssigkeit auf- und damit das Volumen einer Badewanne annehmen.
- Man könne demnach immer nachweisen, ob das Wasser in einem Eimer sich um seine Rotationsachse relativ zu einem absoluten Raume drehe, da in diesem Fall die Oberfläche des Wassers ein Rotationsparaboloid aufgrund der Zentrifugalkräfte bilde, egal ob der Eimer selbst sich mitdrehe oder nicht.
- Seitwärts am Pumpengehäuse befindet sich ein nach unten gebogener Ablauf, um das Wasser in Eimer oder andere Gefäße zu füllen.
- Auf dem roten Wappen auf mit silbernem Radkreuz belegtem grünen Berg steht in Silber ein Brunnen unter einem Strohdach mit darunter hängendem Eimer.
- Der Schwedentrunk war eine während des Dreißigjährigen Krieges häufig angewandte Foltermethode, bei der dem Opfer Jauche oder Wasser, oft auch vermischt mit Urin, Kot und Schmutzwasser, über einen Eimer oder Trichter direkt in den Mund eingeflößt wurde.
- In einem anschließenden Kampf warf Kidd diesem einen metallbeschlagenen Eimer an den Kopf, worauf Moore auf das Hauptdeck hinunterstürzte und starb.
- La secchia rapita (Der geraubte Eimer) ist ein heroisch-komisches Werk („Dramma eroicomico“) in drei Akten von Antonio Salieri auf einen Text von Giovanni Gastone Boccherini nach dem gleichnamigen Versepos von Alessandro Tassoni.
- In der Mitte der Stange ist ein Eimer mit einer glühend rot-gelben Flüssigkeit, die aus dem Eimer in die Öffnung einer von vielen Rechteckigen Formen tropft.
- Während Achim Tobi die meiste Arbeit machen lässt, weil dieser die Schuld an der Verspätung trägt, überlegt Tobi sich wieder einen neuen Streich und schüttet seinem Freund einen Eimer voll Wischwasser über den Kopf.
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